Diagnostik
Diagnostik

Anamnese
Erhebung der genauen Krankheitsgeschichte inkl. möglicher Risikofaktoren wie z.B. Rauchen, Fettstoffwechselstörung oder erhöhter Blutdruck.


Körperliche Untersuchungen
Bei der körperlichen Untersuchung verschafft sich der Arzt einen Gesamteindruck über den körperlichen Zustand des Patienten.

Dabei werden die wesentlichen Funktionen von Herz, Kreislauf, Lunge und anderen Organen überprüft (z.B. Blutdruck- und Pulsmessung, Regelmäßigkeit des Herzschlages, Herz- und Atemgeräusche, Leberbeschaffenheit) und eventuelle Abweichungen vom Normalen festgestellt.


Laboruntersuchungen

Allgemeine Laboruntersuchung

Mittels Blutentnahme bestimmen wir bei bestehendem Verdacht auf Vorliegen von Krankheiten entsprechende Parameter zur Beurteilung von Veränderungen (Nüchtern-Blutzucker, evtl. HbA1c und oraler Glucose – Belastungstest Gesamtcholestesterin, LDL, HDL, Trigyceride, Leberwerte, Blutbild, Entzündungswerte, Schilddrüsenwerte) sowie optional spezielle Parameter wie z.B. Homocystein-Spiegel, hsCRP-Spiegel, Hepatitis-Antikörper oder andere Werte im Blut.


CRP Schnelltest

Wenn bei Fieber der Verdacht auf einer bakteriellen Infektion vorliegt, kann dieser Test genutzt werden und darüber mitentscheiden, ob eine antibiotische Therapie eingeleitet werden sollte.

D-Dimer Test

D-Dimer ist ein Spaltprodukt des Fibrins und wird z.B. zur Diagnostik bei Beinvenenthrombose eingesetzt.

Urinuntersuchung

Mit dem U-Stix Test wird auf Entzündungszeichen bei Harnwegsinfekt (Leukozyten, Nitrit), Blut im Urin, Zucker im Urin sowie Eiweis im Urin untersucht.

Mikral-Test (Test auf Mikroalbuminrurie)

Schnelltest zum Nachweis von Mikroalbuminurie (20 – 200mg/l) als Indikator für frühe Nierenschädigung.

FOB-Test (Fäkaler okkulter Bluttest)

Empfindlicher Schnelltest zum Nachweis von Blut im Stuhl, z.B. bei Dickdarmkrebs.

Allergietest

Die Untersuchung wird in der Regel an der Innenseite der Unterarme als so genannter Pricktest durchgeführt. Durch Einbringen von Allergenen an der Unterarmhaut kann bei einer Allergie z.B. gegen Gräser, Pollen, Hausstaub eine Hautreaktion in Form einer Quaddel am Unterarm abgelesen werden. Ebenso kann eine Blutabnahme erfolgen und hierbei durch den sogenannten RAST (Radio-Sorbent-Test) Test, das spezifische IgE festgestellt werden.

Apparative Untersuchungen

Ruhe-EKG

Die Aktivität des Herzens (Erregungsausbreitung, Herzachse, Sauerstoffversorgung, Rhythmus usw.) kann man mittels eines Elektrokardiogramms (EKG) erfassen. Dazu werden 6 Elektroden auf der Brust befestigt, weitere 3 Elektroden kommen an die Arme bzw. am Bein. Der Kurvenverlauf des EKGs gibt uns die Information über Herzaktivität im Ruhezustand.

Belastungs-EKG

Oft kann die Minderversorgung des Herzens mit Sauerstoff (Ischämie) nur bei körperlicher Belastung nachgewiesen werden. Daher gehört zur Beurteilung einer koronaren Herzkrankheit (KHK) ein Belastungs-EKG. Auf dem Fahrrad-Ergometer wird mittels laufender EKG-Aufzeichnung und wiederholter Blutdruck- sowie Puls-Messung das Verhalten des Herz-Kreislaufs unter körperlicher Belastung beurteilt.

24 Stunden-EKG

Bei Verdacht auf Herzrhythmusstörungen ist es oft erforderlich, über längere Zeit das EKG abzuleiten, um auch zeitlich limitierte sporadische oder belastungsabhängig auftretende Rhythmusstörungen zu dokumentieren. Dem Patienten wird meist morgens das Messgerät bestehend aus 3 EKG-Sonden und einem tragbaren Datenrecorder angelegt und die Bedienung erklärt. Die Aufzeichnung erfolgt kontinuierlich und automatisch über 24 Stunden, also auch nachts. Der Patient kann mit dem angelegten Gerät seinen gewohnten Tagesaktivitäten nachgehen. Am nächsten Tag kommt der Patient in die Praxis und das Gerät wird abgenommen.

24 Stunden-Blutdruckmessung

Wenn ein Bluthochdruck vermutet wird, kann eine engmaschige Messung am Tag und in der Nacht wichtige Information über das Blutdruckverhalten geben. Dem Patienten wird meist morgens das Messgerät bestehend aus Blutdruckmanschette und tragbarem Datenrecorder angelegt und die Bedienung erklärt. Die Messungen erfolgen automatisch und in der Regel alle 20 min über 24 Stunden, also auch nachts. Der Patient kann mit dem angelegten Gerät seinen gewohnten Tagesaktivitäten nachgehen. Am folgenden Morgen kommt der Patient in die Praxis und das Gerät wird abgenommen.

Spirometrie (Lungenfunktionstest)
Mit einer modernen Lungenfunktionsuntersuchung kann der Schweregrad akuter und chronischer Lungenerkrankungen beurteilt werden. Diese Untersuchung ist insbesondere wichtig für Asthmatiker und Raucher mit Atembeschwerden.

Spiroergometrie

Die Spiroergometrie ist eine Belastungsuntersuchung auf einem Fahrrad-Ergometer mit Bestimmung von Blutgasen (und optional mit Laktat (=Salz der Milchsäure)-Messung). Sie ist ein diagnostisches Verfahren, mit dem sich qualitativ und quantitativ Reaktionen von Herz, Kreislauf, Atmung und Stoffwechsel während muskulärer Arbeit sowie die Leistungsfähigkeit von Herz und Lunge objektiv beurteilen lassen.
Sie ist eine geeignete Methode zur Beurteilung von Therapien (medikamentös wie operativ), Trainingseffekten (bei Sportlern) und der Prognose bei schweren Herzkrankheiten.

H2-Atemtest (Funktionstest des Dünndarms)
Bei bestimmten Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie z.B. gegen Milchzucker (Lactose) oder Fruchtzucker (Fructose), bei ungeklärten Durchfällen, Blähungen oder Bauchkrämpfen kann mit dem H2-Atemtest die Verdauungsfunktion des Dünndarms für die betreffende Testsubstanz überprüft werden.
Hierfür werden bestimmte Testsubstanzen verabreicht und anschließend die Abatmung von H2 gemessen. Die Untersuchung dauert ca. 4 Stunden.

Ultraschall der Schilddrüse (Schilddrüsen-Sonographie)
Mittels Ultraschall können Veränderungen an der Schilddrüse schnell und schonend untersucht werden. Erfasst werden dabei die Größe (vergrößert z.B. bei der Struma) oder auch Entzündungen (z.B. beim Morbus Basedow) der Schilddrüse sowie Gewebeveränderungen in der Schilddrüse im Sinne von Knoten oder Zysten. Die Untersuchung stellt somit eine wichtige Ergänzung zu der Funktionsuntersuchung mittels Blutanalyse (zur Feststellung von Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse) dar. Die Ultraschalluntersuchung ist nicht mit Kontrastmittel- oder Strahlenbelastung verbunden und daher auch wiederholt praktisch ohne Risiko durchführbar.

Ultraschall der Bauchorgane (Abdomen-Sonographie)
Bei Beschwerden im Bauchraum kann der Arzt mittels Ultraschall die Bauchorgane untersuchen. Folgende Bauchorgane können dargestellt werden: Leber, Gallenblase und Gallenwege, beide Nieren, Milz, Bauchspreicheldrüse (Pankreas), Darm, Harnblase, Prostata, Bauchaorta. So können Tumoren, Entzündungen, Vergrößerungen von Organen, Lymphknotenvergrößerung oder auch freie Flüssigkeit im Bauch schnell und praktisch ohne untersuchungsbedingtes Risiko entdeckt werden. Die Untersuchung wird in der Regel im Liegen durchgeführt. Für manche Untersuchungen muss sich der Patient gelegentlich auch zur Seite drehen. Durch tiefes Einatmen werden insbesondere die oberen Organe (Leber, Nieren) nach unter verlagert, so dass sie besser dargestellt werden können. Vor dieser Untersuchung sollte die letzte Mahlzeit mindestens 3 Stunden zurück liegen, da durch eingeschlossene Gase (Luft) nach Mahlzeiten die Darstellung von Organen erschwert werden kann. Die Untersuchung ist für den Patienten völlig harmlos, da mit der Untersuchung keine Kontrastmittel- oder Strahlenbelastung verbunden ist.

Carotis-Doppler

In dieser Ultraschalluntersuchung werden die hirnversorgenden Halsarterien (Carotiden) dargestellt und computergestützt (Farb- und Duplex-Technik) Verengungen und Blutflussstörungen diagnostiziert. Weiterhin können durch exakte Gefäßwanddickenbestimmung (Intima-Media-Dickenmessung) frühzeitig Patienten identifiziert werden, die zu Gefäßwandschäden durch Cholesterin- und Kalkablagerung neigen und somit einem erhöhten Risiko für Herzkranz- und Hirngefäßerkrankungen ausgesetzt sind. Diese Untersuchung kann durch die Farbduplexdarstellung der Bauchaorta auf Aneuysma (Gefäßerweiterung) und Leistenarterien auf Gefäßverkalkung zu einem allgemeinen sonographischen Gefäß-Check ergänzt werden.

Farbechokardiographie (UKG, Selbstzahlerleistung)
Computergestützt werden durch Ultraschall sowohl die Herzfunktion, als auch die Form (Morphologie) aller Herzhöhlen in der 2D-Darstellung sowie mittels der Farb- und Duplextechnik beurteilt. So können an den Herzklappen, Herzmuskeln und dem Herzbeutel erkannt werden.

Kontakt & Adresse

Nidacorso 1
(im Nordwestzentrum)
60439 Frankfurt am Main
Tel.: 069 5710 05
Fax: 069 5700 2030
anmeldung@praxis-lml.de

Öffnungszeiten

Montag -Freitag:
08:00 – 12:30 Uhr

Montag, Dienstag, Donnerstag:
14:00 – 18:00 Uhr

Mittwoch Nachmittag:
geschlossen

Freitag
08:00 – 12:30 Uhr

Sowie nach Vereinbarung

ÄRZTE

Dr. med. Jung-Hun Lee
Facharzt für Innere Medizin


Dr. med. Sylvia Mieke
Fachärztin für Allgemeinmedizin


Dr. med. Kang-Hun Lee
Facharzt für Innere Medizin


Dr. med. Dietmar Vogel
Facharzt für Innere Medizin
________________________________

Johannes Kim
Arzt in Weiterbildung

 

Anamnese
Erhebung der genauen Krankheitsgeschichte inkl. möglicher Risikofaktoren wie z.B. Rauchen, Fettstoffwechselstörung oder erhöhter Blutdruck.


Körperliche Untersuchungen
Bei der körperlichen Untersuchung verschafft sich der Arzt einen Gesamteindruck über den körperlichen Zustand des Patienten.

Dabei werden die wesentlichen Funktionen von Herz, Kreislauf, Lunge und anderen Organen überprüft (z.B. Blutdruck- und Pulsmessung, Regelmäßigkeit des Herzschlages, Herz- und Atemgeräusche, Leberbeschaffenheit) und eventuelle Abweichungen vom Normalen festgestellt.


Laboruntersuchungen

Allgemeine Laboruntersuchung

Mittels Blutentnahme bestimmen wir bei bestehendem Verdacht auf Vorliegen von Krankheiten entsprechende Parameter zur Beurteilung von Veränderungen (Nüchtern-Blutzucker, evtl. HbA1c und oraler Glucose – Belastungstest Gesamtcholestesterin, LDL, HDL, Trigyceride, Leberwerte, Blutbild, Entzündungswerte, Schilddrüsenwerte) sowie optional spezielle Parameter wie z.B. Homocystein-Spiegel, hsCRP-Spiegel, Hepatitis-Antikörper oder andere Werte im Blut.


CRP Schnelltest

Wenn bei Fieber der Verdacht auf einer bakteriellen Infektion vorliegt, kann dieser Test genutzt werden und darüber mitentscheiden, ob eine antibiotische Therapie eingeleitet werden sollte.

D-Dimer Test

D-Dimer ist ein Spaltprodukt des Fibrins und wird z.B. zur Diagnostik bei Beinvenenthrombose eingesetzt.

Urinuntersuchung

Mit dem U-Stix Test wird auf Entzündungszeichen bei Harnwegsinfekt (Leukozyten, Nitrit), Blut im Urin, Zucker im Urin sowie Eiweis im Urin untersucht.

Mikral-Test (Test auf Mikroalbuminrurie)

Schnelltest zum Nachweis von Mikroalbuminurie (20 – 200mg/l) als Indikator für frühe Nierenschädigung.

FOB-Test (Fäkaler okkulter Bluttest)

Empfindlicher Schnelltest zum Nachweis von Blut im Stuhl, z.B. bei Dickdarmkrebs.

Allergietest

Die Untersuchung wird in der Regel an der Innenseite der Unterarme als so genannter Pricktest durchgeführt. Durch Einbringen von Allergenen an der Unterarmhaut kann bei einer Allergie z.B. gegen Gräser, Pollen, Hausstaub eine Hautreaktion in Form einer Quaddel am Unterarm abgelesen werden. Ebenso kann eine Blutabnahme erfolgen und hierbei durch den sogenannten RAST (Radio-Sorbent-Test) Test, das spezifische IgE festgestellt werden.

Apparative Untersuchungen

Ruhe-EKG

Die Aktivität des Herzens (Erregungsausbreitung, Herzachse, Sauerstoffversorgung, Rhythmus usw.) kann man mittels eines Elektrokardiogramms (EKG) erfassen. Dazu werden 6 Elektroden auf der Brust befestigt, weitere 3 Elektroden kommen an die Arme bzw. am Bein. Der Kurvenverlauf des EKGs gibt uns die Information über Herzaktivität im Ruhezustand.

Belastungs-EKG

Oft kann die Minderversorgung des Herzens mit Sauerstoff (Ischämie) nur bei körperlicher Belastung nachgewiesen werden. Daher gehört zur Beurteilung einer koronaren Herzkrankheit (KHK) ein Belastungs-EKG. Auf dem Fahrrad-Ergometer wird mittels laufender EKG-Aufzeichnung und wiederholter Blutdruck- sowie Puls-Messung das Verhalten des Herz-Kreislaufs unter körperlicher Belastung beurteilt.

24 Stunden-EKG

Bei Verdacht auf Herzrhythmusstörungen ist es oft erforderlich, über längere Zeit das EKG abzuleiten, um auch zeitlich limitierte sporadische oder belastungsabhängig auftretende Rhythmusstörungen zu dokumentieren. Dem Patienten wird meist morgens das Messgerät bestehend aus 3 EKG-Sonden und einem tragbaren Datenrecorder angelegt und die Bedienung erklärt. Die Aufzeichnung erfolgt kontinuierlich und automatisch über 24 Stunden, also auch nachts. Der Patient kann mit dem angelegten Gerät seinen gewohnten Tagesaktivitäten nachgehen. Am nächsten Tag kommt der Patient in die Praxis und das Gerät wird abgenommen.

24 Stunden-Blutdruckmessung

Wenn ein Bluthochdruck vermutet wird, kann eine engmaschige Messung am Tag und in der Nacht wichtige Information über das Blutdruckverhalten geben. Dem Patienten wird meist morgens das Messgerät bestehend aus Blutdruckmanschette und tragbarem Datenrecorder angelegt und die Bedienung erklärt. Die Messungen erfolgen automatisch und in der Regel alle 20 min über 24 Stunden, also auch nachts. Der Patient kann mit dem angelegten Gerät seinen gewohnten Tagesaktivitäten nachgehen. Am folgenden Morgen kommt der Patient in die Praxis und das Gerät wird abgenommen.

Spirometrie (Lungenfunktionstest)
Mit einer modernen Lungenfunktionsuntersuchung kann der Schweregrad akuter und chronischer Lungenerkrankungen beurteilt werden. Diese Untersuchung ist insbesondere wichtig für Asthmatiker und Raucher mit Atembeschwerden.

Spiroergometrie

Die Spiroergometrie ist eine Belastungsuntersuchung auf einem Fahrrad-Ergometer mit Bestimmung von Blutgasen (und optional mit Laktat (=Salz der Milchsäure)-Messung). Sie ist ein diagnostisches Verfahren, mit dem sich qualitativ und quantitativ Reaktionen von Herz, Kreislauf, Atmung und Stoffwechsel während muskulärer Arbeit sowie die Leistungsfähigkeit von Herz und Lunge objektiv beurteilen lassen.
Sie ist eine geeignete Methode zur Beurteilung von Therapien (medikamentös wie operativ), Trainingseffekten (bei Sportlern) und der Prognose bei schweren Herzkrankheiten.

H2-Atemtest (Funktionstest des Dünndarms)
Bei bestimmten Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie z.B. gegen Milchzucker (Lactose) oder Fruchtzucker (Fructose), bei ungeklärten Durchfällen, Blähungen oder Bauchkrämpfen kann mit dem H2-Atemtest die Verdauungsfunktion des Dünndarms für die betreffende Testsubstanz überprüft werden.
Hierfür werden bestimmte Testsubstanzen verabreicht und anschließend die Abatmung von H2 gemessen. Die Untersuchung dauert ca. 4 Stunden.

Ultraschall der Schilddrüse (Schilddrüsen-Sonographie)
Mittels Ultraschall können Veränderungen an der Schilddrüse schnell und schonend untersucht werden. Erfasst werden dabei die Größe (vergrößert z.B. bei der Struma) oder auch Entzündungen (z.B. beim Morbus Basedow) der Schilddrüse sowie Gewebeveränderungen in der Schilddrüse im Sinne von Knoten oder Zysten. Die Untersuchung stellt somit eine wichtige Ergänzung zu der Funktionsuntersuchung mittels Blutanalyse (zur Feststellung von Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse) dar. Die Ultraschalluntersuchung ist nicht mit Kontrastmittel- oder Strahlenbelastung verbunden und daher auch wiederholt praktisch ohne Risiko durchführbar.

Ultraschall der Bauchorgane (Abdomen-Sonographie)
Bei Beschwerden im Bauchraum kann der Arzt mittels Ultraschall die Bauchorgane untersuchen. Folgende Bauchorgane können dargestellt werden: Leber, Gallenblase und Gallenwege, beide Nieren, Milz, Bauchspreicheldrüse (Pankreas), Darm, Harnblase, Prostata, Bauchaorta. So können Tumoren, Entzündungen, Vergrößerungen von Organen, Lymphknotenvergrößerung oder auch freie Flüssigkeit im Bauch schnell und praktisch ohne untersuchungsbedingtes Risiko entdeckt werden. Die Untersuchung wird in der Regel im Liegen durchgeführt. Für manche Untersuchungen muss sich der Patient gelegentlich auch zur Seite drehen. Durch tiefes Einatmen werden insbesondere die oberen Organe (Leber, Nieren) nach unter verlagert, so dass sie besser dargestellt werden können. Vor dieser Untersuchung sollte die letzte Mahlzeit mindestens 3 Stunden zurück liegen, da durch eingeschlossene Gase (Luft) nach Mahlzeiten die Darstellung von Organen erschwert werden kann. Die Untersuchung ist für den Patienten völlig harmlos, da mit der Untersuchung keine Kontrastmittel- oder Strahlenbelastung verbunden ist.

Carotis-Doppler

In dieser Ultraschalluntersuchung werden die hirnversorgenden Halsarterien (Carotiden) dargestellt und computergestützt (Farb- und Duplex-Technik) Verengungen und Blutflussstörungen diagnostiziert. Weiterhin können durch exakte Gefäßwanddickenbestimmung (Intima-Media-Dickenmessung) frühzeitig Patienten identifiziert werden, die zu Gefäßwandschäden durch Cholesterin- und Kalkablagerung neigen und somit einem erhöhten Risiko für Herzkranz- und Hirngefäßerkrankungen ausgesetzt sind. Diese Untersuchung kann durch die Farbduplexdarstellung der Bauchaorta auf Aneuysma (Gefäßerweiterung) und Leistenarterien auf Gefäßverkalkung zu einem allgemeinen sonographischen Gefäß-Check ergänzt werden.

Farbechokardiographie (UKG, Selbstzahlerleistung)
Computergestützt werden durch Ultraschall sowohl die Herzfunktion, als auch die Form (Morphologie) aller Herzhöhlen in der 2D-Darstellung sowie mittels der Farb- und Duplextechnik beurteilt. So können an den Herzklappen, Herzmuskeln und dem Herzbeutel erkannt werden.